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Titel "oberfränkischer Bezirksligameister" angekündigt

Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2012


BSO Siegfried Brehm und BSL Günter Hahn.

Bei der Winterarbeitstagung des Fußballbezirks Oberfranken, sie war am vergangenen Samstag beim BSC Saas Bayreuth über die Bühne gegangen, warf die Ligenneugestaltung ihre Schatten voraus. Bezirksspielleiter Günter Hahn kündigte nach Abschluss der Saison 2012/13 ein Entscheidungsspiel zwischen den Meistern der neuen Bezirksligen Ost und West an. Der daraus hervorgehende Sieger könne sich dann mit dem Titel "oberfränkischen Bezirksmeister" schmücken. Über die Zusammensetzung der neuen Spielklassen im Bezirk konnten allerdings keine Angaben gemacht werden. "Wir müssen abwarten, wer sich für welche Liga qualifiziert, danach wird nach geografischen Gesichtspunkten festgelegt, wer künftig wo am Spielbetrieb teilnimmt", betonte Hahn. Thomas Unger, Spielleiter der aktuellen Landesliga Nord, verwies auf eine für den 8. Juli terminierte Tagung der neuen Regional-, Bayern- und Landesligen. "Es ist noch alles offen, die gesamte Neugestaltung auf Verbandsebene wird auf Grund von Randvereinen nicht einfach", erklärte Unger.
Bezirksvorsitzender Karlheinz Bram referierte über die Aktion "Pro-Amateurfußball". Er machte aufmerksam, dass die erzielten Mehreinnahmen aus der Erhöhung der Passgebühren in diese Aktion fließen und damit den Clubs wieder zu Gute kämen. Die "Runden Tische" im Bereich Landkreis Wunsiedel bezeichnete Bram als "Pilotprojekte mit vollem Erfolg". Bram unter anderem: "Der Amateurfußball muss besser vermarktet werden. Wir müssen über den Tellerrand blicken, Zusammenarbeit ist das Gebot der Stunde. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir Probleme lösen." Als einen Schwerpunkt für die Nachwuchsgewinnung bezeichnete der Bezirksvorsitzende die Schulen, außerdem machte er auf ein Pilotprojekt mit der Deutsch-Tschechischen Fußballschule aufmerksam.
Restprogramm beginnt am 10./11. März
Bezirksspielleiter Günter Hahn freute sich über eine bis dato phantastisch verlaufene Saison, denn man steige ohne jegliches Nachholspiel, am Wochenende 10./11. März, in allen drei Spielklassen ins Restprogramm ein. "Auf den Plätzen ist es fairer geworden, ein Problem sind die Coachingzonen", sagte Günter Hahn und erfreute sich über ein gestiegenes Zuschauerinteresse.
Bezirksschiedsrichterobmann Siegfried Brehm: "In Oberfranken gibt es viele gute bis sehr gute Schiedsrichter. Mit schwächeren Leistungen müssen wir leben, so etwas passiert auch den Mannschaften." Als größtes Problem bezeichnete der Redner die zunehmende Gewalt gegen Unparteiische. "Vor allem auf unterer Ebene werden Schiedsrichter getreten, körperlich bedrängt und beleidigt", berichtete Brehm und forderte die Vereinsfunktionäre auf, dagegen vorzugehen. Die Gewinnung neuer Schiedsrichter, auch im Frauenbereich, bezeichnete Brehm als schwierig.
Rückgang bei den roten Karten
Sportgerichtsvorsitzender Christian Schödel machte auf insgesamt 167 Fälle und damit eine zehnprozentige Steigerung aufmerksam. An Gebühren und Strafen seien 6260 Euro fällig geworden. "Auf den Plätzen ist es zu einem Rückgang der Vergehen gekommen, gleiches muss auch im Umfeld des Platzes erreicht werden", forderte Schödel.
In Sachen Fairnesswertung verwies Günter Hahn auf bis dato 69 rote Karten. "Das ist ein Rückgang um 20 Prozent", freute sich der Bezirksspielleiter. Bei der Oberliga liegt in Sachen Fairness der FSV Bayreuth einsam an der Spitze, bei der Ostliga hat die SG Regnitzlosau die Nase vorne, bei der Westliga der TSV Hirschaid. Hahn machte auf den Fairplay-Abend der "Kulmbacher Brauerei" am Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr auf der Plassenburg aufmerksam.
Im weiteren Verlauf der Tagung wurde auf den "Erdinger Meistercup" auf oberfränkischer Ebene, mit der Möglichkeit gemischte Teams ins Rennen schicken zu können, am Samstag, 30. Juni hingewiesen.                            R.C.

 
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